9.9.2026, 09:00 – 15:30 Uhr
Fast alle Kinder erleben im Alltag Situationen, in denen Erwachsene über ihre Köpfe hinweg entscheiden oder ihre Perspektiven abwerten. In der pädagogischen Praxis werden solche adultistischen Muster und die damit einhergehenden Machtmechanismen jedoch selten thematisiert. Dabei kann die kritische Auseinandersetzung damit helfen, Diskriminierung im Allgemeinen in der Schule zu erkennen, vorzubeugen und angemessen zu reagieren. Der Fachtag lädt deshalb dazu ein, alltäglichen Adultismus und seine Bedeutung für eine diskriminierungssensible Bildungsarbeit und den Schutz von Kindern und deren Rechten zu reflektieren. Ein Schulalltag ohne Bevormundung und mit Möglichkeiten altersgemäßer Partizipation ist in Zeiten begrenzter personeller Ressourcen zugleich ein herausfordernder pädagogischer Balanceakt. Im Rahmen des Fachtages wollen wir uns mit Vorträgen und Workshops diesen Fragen intensiv widmen sowie Praxiserfahrungen und Ideen austauschen.
Nach einem Auftaktinput als Hinführung zum Thema Adultismus stehen in den Workshops konkrete Handlungsmöglichkeiten im Fokus. Dabei werden gelingende und nachhaltige Beteiligungsmöglichkeiten, Möglichkeiten der eigenen Reflexion und die ästhetische Forschung als altersgemäßer Zugang zur politischen Bildung in den Blick genommen. Im anschließenden World Café können Praxisfragen mit Expertinnen und Experten sowie anderen Teilnehmenden diskutiert werden. Im Rahmen des Fachtags können somit vielfältige Impulse für den eigenen pädagogischen Schulalltag mitgenommen werden. Das detaillierte Programm können Sie dem Flyer entnehmen.